Zuversicht statt Zukunftsangst

Vortragsreihe 2017
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Dienstag, 14.11.2017 20:00 - 22:00, Bildungshaus St. Arbogast, Götzis
Vortrag

Ich starte meinen 60-minütigen Vortrag mit einer kurzen Einleitung zum Thema „Mythos Megatrend: Was Zukunftsforschung kann – und was nicht“. Außerdem gehe ich kurz der Frage nach, wie Zukunftsangst und Zuversicht mit unserer Sehnsucht nach Sicherheit und mit der Macht unseres Unterbewusstseins zusammenhängen.  

Im Hauptteil des Vortrags präsentiere ich meine überwiegend zuversichtlichen Antworten auf die folgenden – häufig von Ängsten begleiteten – Zukunftsfragen: Wie realistisch ist die Angst vor den zukünftigen Technikfolgen der Digitalisierung? Nehmen uns Roboter die Arbeitsplätze weg? Kommt schon bald die Herrschaft der künstlichen Superintelligenz über die Menschheit? Droht ein Krieg der Generationen? Hat die heutige Jugend zukünftig wirklich schlechte Jobchancen? Ist die Familie ein Auslaufmodell? Müssen wir zukünftig wirklich bis 70 arbeiten? Wird die Arbeitswelt radikal flexibilisiert? Bricht das staatliche Pensionssystem schon bald zusammen? Verschwindet die Mittelschicht? Wie bedrohlich ist die Zuwanderung?

Im letzten Teil des Vortrags stelle ich einige zukunftsfähige und einige weniger zukunftsfähige Methoden zur psychischen Bewältigung der Zukunftsangst vor.

Der Vortrag schließt mit kurzen Anmerkungen zu einem konstruktiven Verständnis von „Krise“, zur Zukunft des Lebenssinns sowie zur gegenwärtigen und zukünftigen Lebensqualität in Österreich.

Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp, einer der wenigen Hochschullehrer, die sich systematisch mit Zukunftswissenschaft befassen. Von 1988 bis 2013 leitete er renommierte Institute für zukunftsbezogene Forschung. Seit 2014 ist er Gastwissenschaftler am Institut Futur der Freien Universität Berlin und seit 2016 auch Gastprofessor an der Sigmund Freud-Privatuniversität Wien.
www.reinhold-popp.at