FAQs

Du hast noch Fragen?

Ruf an oder sende uns eine E-Mail. Wir antworten dir (von Montag bis Freitag) schnell und unverbindlich.

Meinem Freund/meiner Freundin geht es schlecht, was kann ich tun?

Es ist gut, für FreundInnen da zu sein, gerade wenn’s Ihnen nicht so gut geht. Aber gerade wenn eine ”extreme Phase” (aggressiv sein, ständig traurig/bedrückt sein, sich schlecht und wertlos fühlen, sich zurückziehen, sich selbst verletzen, durcheinander sein etc.) nicht aufhört, ist es gut, wenn Fachleute da sind, um zu klären, wie ernst es ist. Denn manchmal kann man auch als KollegIn nicht alles tun.

Mich interessiert ein spezielles Angebot oder eine der Gruppen, kann ich da einfach so teilnehmen?

Besser ist ein Vorgespräch. Wir klären mit dir, ob das Angebot für dich passt. Zudem braucht es die Feststellung eines erfahrenen Arztes. Auch dabei können wir dich unterstützen.

Muss ich alleine kommen, oder darf ich jemanden mitbringen?

Du bist uns mit, aber auch ohne Begleitung willkommen.

Es geht mir nicht gut: Ich hab‘ dauernd Stress mit anderen und die mit mir, was habt ihr mit mir vor?

Für uns gilt: Erst schauen, dann vertrauen, dann tun: Wir checken ab, woran es liegen könnte, wo du stehst und wo du ansetzen kannst. Das klärt sich in Gesprächen mit dir, manchmal benützen wir auch Fragebögen. Auch der Facharzt kann das beurteilen. Wenn Eltern oder andere Bezugspersonen mit dabei sind, können auch sie uns bei der Orientierung helfen. Wir bringen unser Wissen und unsere Erfahrung mit ein. Du lotest aus, ob du einen Draht zu uns hast. Wir zeigen dir verschiedene gangbare Wege. Probleme sind vielschichtig, das was hilft auch. Dazu gehören zum Beispiel auch: persönliche Gespräche und Therapie, neue Erfahrungen, fachärztliche Begleitung, Vermittlung mit deiner Familie, Anleitung im Umgang mit psychischer Krankheit, passende Medikamente, Kunst und kreatives Gestalten, gute Erlebnisse und aktiv sein. Weiters vielleicht auch Unterstützung bei Ausbildung und Job oder auch Bewältigung des Alltags, mehr Tagesinhalt und der Umgang mit Behörden. Wo unser Angebot nicht ausreicht, planen wir mit dir weiterführende Hilfen. Anfangs braucht‘s oft viel, um eine Krise aufzufangen, mit der Zeit dann nur noch lockere Begleitung…

Wenn ich Zuhause raus muss oder in der WG fehl am Platz bin, wo kann ich dann hin?

Wenn es dort wo du lebst nicht mehr geht, du Zuhause raus musst, alle eine Auszeit brauchen kann eine Gastfamilie von JuMeGA® - Junge Menschen in Gastfamilien den passenden Rahmen / ein vorübergehendes Zuhause bieten. MitarbeiterInnen von JuMeGa®, die die Gastfamilien kennen, lernen Dich kennen und überlegen, wo du dich wohl fühlen und entwickeln kannst. Bei einem Kennenlernen der passendsten Gastfamilie entscheidest Du Dich für eine Vermittlung. Die Gastfamilie bietet Dir einen Platz in ihrer Familie. Wenn Deine Eltern oder andere Obsorgeberechtigten zustimmen, kannst Du in der Gastfamilie für kürzere oder längere Zeit leben. Die Gastfamilie, Du und Deine Eltern werden in der Zeit vom JuMeGa® Team kontinuierlich fachlich begleitet und in Krisenzeiten rund um die Uhr unterstützt.

Wer bezahlt die Leistungen der Beratungsstelle und des Ambulanzdienstes?

Die Fachpersonen können die Kosten für die Betreuung, Termine und die Therapie mit dem Land Vorarlberg verrechnen. Für betroffene Jugendliche von 14-18 Jahren (+/-1) und deren Angehörige entstehen in der Regel keine Kosten. Davon ausgenommen sind teilweise Materialkosten bei den Gruppenangeboten. Eine erste Fachberatung und Abklärung ist unverbindlich, braucht es eine länger dauernde und umfassende Unterstützung, muss ein Arzt die Notwendigkeit feststellen (Rehaschein).

Wie kann ich mich für eine Beratung/ Abklärung anmelden?

Die Anmeldung geht am besten telefonisch zu den Ambulanzzeiten (werktags, 10.30 - 12.30 Uhr). Eine erste Beratung kann dann schon direkt erfolgen, und es kann ein Termin vereinbart werden. Das funktioniert natürlich auch mit Mail oder über den Anrufbeantworter, wir melden uns dann bei dir. Beim ersten Gespräch kannst du alleine oder mit deinen Eltern kommen; wir sprechen mit dir/euch und sehen, was es braucht. Wenn notwendig besuchen wir dich auch zu Hause, oder du triffst uns an einem dir vertrauten Ort.

Wie schaut das mit der Geheimhaltung aus?

Was du uns erzählst, dürfen wir ohne dein Einverständnis prinzipiell nicht an andere weitergeben (Schweigepflicht). Du entscheidest auch, was deine Eltern/Bezugspersonen erfahren. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn die Gefahr besteht, dass jemand sich selbst oder anderen etwas antut.